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Bundesverband Musikindustrie: hohe Wachstumsdynamik beim Streaming

Category : Streaming Jan 19th, 2016

Der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) gab bekannt, dass der Umsatz aus Musikverkäufen nach ersten Hochrechnungen im Jahre 2015 erstmals seit 2009 wieder über 1,5 Milliarden Euro gelegen hat. Eine hohe Wachstumsdynamik hat sich beim Streaming gezeigt; hier wurde ein Zuwachs um 96,6% erreicht.

Die Downloadumsätze sind dagegen um 2,6% zurückgegangen, es wurden hiermit 15,7% des Gesamtumsatzes generiert – über Audio-Streaming bereits 13,8%.

Der Umsatz bei physischen Musikverkäufen – also CD, Schallplatte, DVD, Bluray- ging insgesamt zurück und macht 69,1% des Gesamtumsatzes aus. Vinyl legt jedoch erneut zu (Wachstum: 32,2%) und ist für 3,3% der Umsätze verantwortlich.

Weitere Informationen sowie eine grafische Aufbereitung der Zahlen gibt es hier.

Erste Streaming-Abmahnungen!

Category : Streaming Dez 6th, 2013

Nachdem bereits die Kanzlei GGR Rechtsanwälte sowie der Kollegen Hoesmann über erste Abmahnungen wegen Streaming informierte, erreichen auch mich erste Anfragen.

Es geht es um den Vorwurf, dass der Anschlussinhaber ein Werk des Schweizer Unternehmens The Archive AG aus dem Bereich der Erwachsenenunterhaltung über eine Internetplattform angesehen haben soll. In dem von der Kanzlei Urmann und Collegen versandten Abmahnschreiben soll die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 250,00 EUR gefordert worden sein.

Zur urheberrechtlichen Situation von Add-Ons, die automatisch Proxy-Server suchen und verwenden

Category : Streaming Dez 4th, 2013

Bei der Verwendung von Add-Ons, die automatisch Proxy-Server suchen und verwenden, stellt sich die Frage, ob sich urheberrechtliche Probleme ergeben, wenn man beispielsweise auf dem YouTube-Portal Videos abruft, die “in deinem Land leider nicht verfügbar sind”.
Die urheberrechtliche Situation stellt sich meiner Einschätzung nach so dar:

Die Add-Ons suchen automatisch einen Proxy-Server und verwenden diesen für den Datentransfer. Vereinfacht ausgedrückt, schaltet sich der Proxy zwischen den Browser und den Webserver von dem z.B. das Video gestreamt werden soll.
Hierbei wird nicht mit einer deutschen IP-Adresse auf dem Zielserver angefragt (und diese nicht abgewiesen). Der YouTube-Server erkennt nun die zu sperrende deutsche IP nicht mehr, da nur noch die Adresse des Proxy dort aufläuft.
Verstößt man mit dieser Nutzung nun aber gegen das Urheberrecht?